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24. April 2011:
HAPPY BIRTHDAY!
Wir gratulieren Dillan, Duke, Keagan, Lasco, Fly, Dairine, Roselyn und Joy zu ihrem 3. Geburtag!
Coppersheen D-Wurf geb.24. April 2008 Copper's Mean Mr Mustard x 'Erin' Int. Ch. Northern Light vh Adelaarsvaren
Dillan & Fly, Juli 2009
Papa 'Dickens', Feb. 2008
23. Okotober 2009 - Neues aus dem Briefkasten...
"Morgen
ist unser ‚Delightful Bundle’ schon 18 Monate jung! Kaum zu glauben, dass
sie schon das zweite Jahr bei uns ist und sich manchmal auch schon so richtig
gut zu benehmen weiss, z. Bsp. wenn wir auf Besuch sind oder unterwegs: In einer
Ferienwohnung, in einer Pension oder auf demCampingplatz. Im Restaurant legt sie
sich meist hin und dann hört man nichts mehr von ihr bis ich wieder aufsteh und
‚komm’ sag – ok, ok sie istdann natürlich meist voll von neuen Eindrücken
oder kommt von einem guten Spaziergang. 8. Okotober 2009 - aus dem Briefkasten...
"Die
E-Mail-Nachrichten aus dem Bündnerland ins Bernerland sind etwas rar geworden.
Ein gutes Zeichen – es geht uns allen gut. Lasco hat sich zu einem sehr
liebenswerten und s e h r aktiven und interessierten Setter
entwickelt. - Ihre unbändige Begeisterung für den Irish-Setter verstehe ich
heute immer mehr; die Faszination, die Begeisterungsfähigkeit, wie auch die
Intelligenz und Ausdauer dieser Hunderasse ist unbeschreiblich. Trotzdem, man
ist täglich aufs Neue gefordert. „Zurücklehnen“ (wie Sie das so nennen) rächt
sich; auch diese Erfahrungen haben wir gemacht...."
29. Juli 2009 - aus dem Briefkasten...
"Wir sind wieder aus den Ferien in Frankreich zurück und alles ist bestens verlaufen. Es
war nur ein bisschen zu heiss und Keagan hat sich vor allem im Schatten oder im
Haus aufgehalten. sind wir mit ihm herumgetobt. Nun sind wir wieder zu Hause und Keagan freut sich wieder in seinem Revier zu sein, wo
er draussen herumschnüffeln kann und seine Hundefreunde ihn täglich beim
vorbeilaufen besuchen kommen. und diesen Umkreis auch nicht verlässt. Wenn Leute links und rechts an unserem Haus vorbeilaufen (etwa je 100 Meter entfernt) beobachtet er diese wie ein König im Sitz auf seinem Lieblingsplatz. Sobald andere Hunde vorbeigehen, geht
er etwas näher an die Situation heran, aber nie voll dazu. Wenn er die Hunde
kennt, welche vorbeilaufen, dann müssen diese schon in Sobald
aber die andere Hundeführerin wieder weiter spaziert kommt Keagan wieder zurück
zu seinem Lieblingsplatz.
8. Juli 2009 - aus dem Briefkasten...
"Ach Du meine Güte,
bin ich erledigt! Allerdings D. noch mehr!!!! Ich
29. Juni 2009 Ein Jahr ist es her, seit die Ds das Leben ihrer Besitzer komplett umgekrempelt haben. Ob es jemand bereut? Denkt er oder sie ab und zu etwas wehmütig an die ruhigeren Tage zurück? Damals, als Spaziergänge entspannend waren und nicht harte Arbeit... Damals, als man 'den Garten', 'Musik' , 'Sport' oder gar 'Lesen' sein Hobby nennen durfte... Damals, als die Wanderschuhe noch nach jeder Wanderung sorgsam gereinigt und gepflegt wurden... Damals, als die Garderobe nicht aus 'Hundekleidern' und 'Ausgehkleidern' bestand... Damals, als der Staubsaugersack nicht immer voll war... und der Garten nicht zwischen den Rosen Trampelpfade aufwies...als die Haustüre auch mal weit offen stehen durfte.. und Freunde Verwandte und Bekannte ihre alten Frottétücher noch selbst entsorgten... Seit einem Jahr ist das Leben um eine Dimension reicher geworden!
12.5.09 Die Ds sind definitiv erwachsen geworden. Bei den Rüden zeigt sich ein erhöhtes Interesse für das weiblich Geschlecht und sie können recht aufdringlich werden. Auch werden sie von anderen erwachsenen Rüden vermehrt als Konkurrenz angesehen und dürfen sich keine Freiheiten mehr erlauben... Die Hündinnen haben alle die erste Läufigkieit (fast) hinter sich. Ein Vorteil haben die Hündinnenbesitzer: die nächsten zwei Monate wird Ihre Hündin etwas ruhiger sein, da nach der Läufigkeit durch den Anstieg des Progesterons der Körper sich auf eine Trächtigkeit einstellt. Dies geschieht beim Hund unabhängig davon, ob eine Paarung stattgefunden hat oder nicht. Fast auf den Tag 63 Tage später wird sie sich plötzlich für dunkle Höhlen (unter Bett, Kommode oder Schreibtisch...) interessieren, kann unter Umständen etwas Milch im Gesäuge haben und bemuttert manchmal sogar ein Stofftierchen. Diese Phase dauert manchmal 1-2 Wochen, danach blüht die Hündin wieder auf und ist verspielt und aufgedreht, und benimmt sich, als habe sie von Erziehung noch nie was gehört... Bei starker Scheinträchtigkeit (Milchbildung) empfiehlt es sich, über ein paar Tage die Futterration zu verringern und lange Spaziergänge zu unternehmen, damit die Hündin etwas abgelenkt wird.
Das setter'sche Interesse für alles was sich bewegt erfordert während der jetzigen Setzzeit noch mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Besitzer und ich empfehle, den Junghund in Feld und Wald an der Leine zu führen. Selbst ein langsamer Hund (und das sind die Ds wohl kaum...) kann in dieser Jahreszeit einen im langen Gras liegenden jungen Feldhasen ergreifen oder hetzt einem gerade flügge gewordenen Jungvogel nach. Trächtige Rehe und ihre Kitze sind ncoh mehr gefährdet. Solche Jagderlebnisse gilt es zu vermeiden.
HD-Röntgen der Ds Ab 15 Monate können die D's wie im Kaufvertrag vereinbart auf HD geröntgt und die Aufnahmen ausgewertet werden. Die Tierklinik Aarau West Tierklinik AW empfiehlt beim Setter das Röntgen ab 18 Monaten. Nach erfolgter Auswertung erhalten Sie wie vereinbart 10% des Welpenpreises rückvergütet. Das HD-Röntgen erfolgt in Narkose. Je nach Tierarztpraxis werden verschiedenartige Narkosemethoden angewandt. Meine letzte Erfahrung mit der Tierklinik AW war sehr gut, denn innert 1 Std. konnte der Hund wieder aus der Klinik hinauslaufen. Er war noch einige Stunden müde, zeigte aber keine stärkeren 'Nachwehen'.
24.4.09 - 1 Jahr alt! Herzliche Gratulation allen Ds - und herzlichen Glückwunsch allen Besitzern... Sie haben durchgehalten! Der ganze Wurf hat sich prächtig entwickelt und wird von ihren Besitzern ausgezeichnet betreut und mehr oder weniger verwöhnt;-) Das erste Jahr, und schon hat man das Gefühl: es war doch gar nicht so schlimm... ohne zu ahnen was da noch kommen kann;-)) Aber nur Mut, der Anfang war wohl schwer, aber es zahlt sich aus und mit jedem Tag werden kleine Fortschritte sichtbar - wenn auch mal ein Rückschritt zu verkraften ist, die Kurve zeigt gegen oben! Wir wünschen allen Ds ein langes und erfülltes Setterleben!
Coppersheen Dancing Light besteht mit 11 Monaten 2x die Jugendsuche Herzlichen Glückwunsch Heike und Dairine!
'Dickens' Copper's Mean Mr Mustard
Fotos D-Wurf ab 9 1/2 Wochen
Portrait-Fotos 7 Wochen 15.06.08
22.3.09 - vor einem Jahr hatten die Besitzer noch ihre Ruhe;-))) Die D's sind nun bald ein Jahr alt und werden ihrem Ruf gerecht... es sind Setter wie's im Buche steht: elegant und prachtvoll anzuschauen, mit einem nicht zu unterschätzenden Jagdinstinkt! Die Jünglinge sind sehr aktiv und nicht leicht unter Kontrolle zu halten. Bei allem Wissen um die liebe Theorie: die Hundeerziehung lässt sich nicht so leicht in die Praxis umsetzen, und es wird von den Besitzern viel abverlangt. Aber nur Mut: bei weiterem intensiven täglichen Training sollten Sie in etwa 2-3 Jahren einen folgsamen Begleiter ihr eigen nennen können... 'Distanzarbeit' ist das magische Wort... ein Sitz oder Platz auf Distanz, blitzartig ausgeführt, ist die wichtigste Übung für jeden Setterbesitzer. Nur so kann der Hund noch gestoppt werden, wenn er gerade 'Durchstarten' will.
24.11. 7 Monate - der Ernst der Lage...
Verliefen die letzten Monate noch halbwegs glimpflich
und die Ermahnungen von 'wilder Setter', 'Jagdhund', 'unbändige Energie' etc.
waren schon fast vergessen (oder verdrängt?),so zeigen die Ds nun langsam ihr
wahres Gesicht....;-)) Mit sieben Monaten wird alles anders! Die Pubertät verändert
das liebe Hundeli in ein unbekanntes Wesen, das seinen bisherigen Gehorsam
komplett vergisst und alles, nur nicht Frauchen oder Herrchen, im Kopf hat. Glücklich diejenigen, die schon einen ordentlichen Gehorsam
erarbeitet haben, denn sie werden es einfacher haben. Aber trotzdem, mit einer
gewissen Frustration ist zu rechnen, denn nun beginnt alles wieder von Vorne -
aber jetzt mit Schleppleine und absoluter Konsequenz.... Ich empfehle, spätestens jetzt das 'Sitz auf Distanz' einzuführen.
So hat man immer die Chance, den Hund vor dem Lospreschen mit einem 'Sitz'
stoppen zu können. Sich bei Ablenkung (anderer Hund, Mensch, Vogel) zu setzen
ist für den Hund meist einfacher, als sich von der Ablenkung abzuwenden und zum
Hundehalter zurück zu kommen. Damit dies aber funktioniert, muss die Reaktion
auf das 'Sitz' reflexartig erfolgen. Dh der Hund darf nicht erst zögern und um
sich schauen, sondern sollte ohne nachzudenken sich sofort setzen. Dies erreicht
man durch üben, üben, üben... Üben Sie 'Sitz' zuerst auf kurzer Distanz, dann 'Sitz &
Bleib', kehren aber immer zum Hund zurück bevor er frei gegeben wird. Wenn er
die erhobene Hand aus der Ferne als Zeichen für Sitz kennt, so können Sie
beginnen, aus nur 5 m Entfernung die Hand über den Kopf zu erheben (in der Hand
befindet sich das Leckerli) und gehen auf den Hund zu, während Sie 'Sitz'
sagen. Bei ihm angekommen erhält er das Leckerli, muss aber im 'Sitz Bleib'
verweilen, während Sie wieder 5 m zurück gehen und nochmals mit erhobener Hand
und Leckerli auf ihn zu gehen. Jetzt erhält er das zweite Leckerli (von oben
herab) und wird dann ins 'Frei' entlassen. Ihr Hund kann lernen, für ALLES, was er im Leben als wünschenswert
erachtet (durch die Tür gehen, frei laufen dürfen, zu einem anderen Hund
gehen, in den Garten hinaus gelassen werden, für sein Futter, etc. etc.) erst
ein 'Sitz' anzubieten. Dies ist eine grossartige Übung der Beherrschung -
etwas, was bei einem Setter immer nützlich ist...
Erfahrungsbericht : "Pünktlich
mit sieben Monaten ist also aus dem Engelchen ein Bengelchen 4.11. Der aktuelle Fall
-
Konjunktivitis follicularis Bindehautentzündung
beim Junghund mit Bläschenbildung 24.10.08 - 6 Monate oder schon ein halbes Jahr alt...
...und rein in die Pubertät! Na ja, noch nicht ganz, aber
mit jedem Tag sind sie näher dran. Die 'Ds' sind schon gross und sehen mit
ihrem glänzenden Haarkleid endlich aus wie Irish Setter. Noch verhalten sie
sich wie Kindsköpfe aber bald wird sich ein Wandel zeigen. Die Rüden werden
immer öfter markieren und die erwachsenen männlichen Artgenossen werden ihnen
vielleicht mal mit Argwohn begegnen. Bei den Hündinnen wird es wohl noch etwas
länger dauern aber auch bei ihnen kann es sein, dass sie sich nicht mehr ganz
so ungezwungen verhalten. Bei der Hündin kann die erste Läufigkeit schon mit 8
Monaten einsetzen, doch wahrscheinlich ist mit der ersten Läufigkeit im Alter
von ca. 12 Monaten zu rechnen. Mutter Erin war erstmals mit 13 Monaten läufig.
Mit der Geschlechtsreife steigt auch der Hang zur grösseren Selbständigkeit...
was sich im nachlassendem Gehorsam zeigt. Ich empfehle abermals das Buch 'Antijagdtraining'
aus dem Verlag MenschHund - erhältlich übers Internet. Das Schwergewicht
dieses Buchs liegt bei der 'Impulskontrolle'. Diese Impulskontrolle ist meiner
Meinung nach das Wichtigste, was man seinem Hund beibringen sollte. Dies gilt
auch für alle 'garantiert nichtjagenden Hunde' ... 24.9.08 5 Mte - die D's sind schon richtig gross und haben neue Zähne!
Auf den Spaziergängen wird der Radius des Junghundes von Tag
zu Tag grösser, was beweist, dass seine Eigenständigkeit zunimmt. Leider
oftmals mehr, als es dem Besitzer lieb ist. Der erste Ruf wird gerne 'überhört'
und schnell schleicht sich beim Hundehalter die Gewohnheit ein, zwei und
mehrmals zu rufen, denn "das Hundli soll noch eine Chance kriegen".
Besser wäre es, nach dem ersten Rufen gleich die Richtung zu ändern und sich
zu verstecken, damit der Jüngling lernt, gleich beim ersten Ruf auf dem Absatz
kehrt zu machen. Dies klappt ja meist auch ganz gut - bis die grösste
Verlockung winkt: HUNDE haben eine VIEL grössere Anziehungskraft als Frauchens
trockene Frolic! Was tun??? Jetzt kommt die Zeit der Superbelohnung: beim
Erscheinen von Artgenossen zückt Frauchen eine mitgebrachte Aluschale mit köstlichem
(stinkendem!) Nassfutter, welches als seltene Spezialität von den meisten
Hunden über alles geliebt wird. Die Superbelohnung soll etwas seltenes bleiben,
damit der Hund nie ganz sicher weiss: krieg ich heute was Spezielles oder
vielleicht doch erst das nächste Mal? Die spezielle Belohnung wird vor allem
eingesetzt, wenn die fremde Verlockung besonders gross ist: Es muss sich für
den Hund lohnen, zum Besitzer zurück zu kommen. Erwarten Sie nicht, dass ihr
Hund allein 'aus Liebe' zu Ihnen zurück kehrt: das Spiel mit Artgenossen ist für
Hunde in diesem Alter viel spannender - und Sie sind danach ja auch noch da.... Warnung: Sehr bald kommt ihr Setter in das Alter, da Sie ihm
die lange 10m Schleppleine anhängen müssen, damit Sie eine Möglichkeit haben
einzuwirken, wenn er auf ihr Zuruf nicht reagiert. Er soll ja auch bei Ablenkung
auf ihren ersten Ruf ohne wenn und aber zu Ihnen zurück kommen. Achtung: Eine grosse Gefahr von unerwünschtem Lernen besteht
dann, wenn Sie Ihren Hund rufen und er trotzdem sein Ziel verfolgen kann, ohne
dass Sie ihn daran hindern können: Sie rufen mehrmals und der Hund macht
trotzdem was er will... Sie rufen verzweifelt weiter und nochmals und immer
wieder? Tun Sie das nicht, denn so lernt ihr Hund nur eines: nämlich dass Ihr
Ruf gar keine Bedeutung hat!!! Wie vermeide ich dies? Erstens: indem ich den
Hund nur dann rufe, wenn ich mit 99% Sicherheit das Befolgen des Rückrufs
durchsetzen kann. Wenn ich dies nicht tun kann, dann lieber gar nicht rufen!
Zweitens: Indem ich den Hund generell OHNE
ABLENKUNG und für ihn OHNE GRUND zu mir zurück nehme und belohne. Drittens:
Indem ich den freilaufenden Hund erst dann zu mir rufe, wenn ich ihm die
Bereitschaft zum Kommen ansehe - dh wenn zwei spielende Hunde eine kurze Pause
einlegen und sich nach ihren Besitzern umsehen: jetzt muss der Rückruf und das
Wegspringen erfolgen. Viertens: indem ich die Schleppleine anlege und bei
Ablenkung diese zusätzliche Möglichkeit habe, das Befolgen meines Rufes
durchzusetzen. Und nach all diesen Warnungen und düsteren Vorahnungen... Es
stimmt, was mir Lasco's Besitzerin gesagt hat: "Hartnäckigkeit in der Hundeerziehung zahlt sich
aus!" in diesem Sinne wünsche ich
weiterhin viel Spass an den kleinen Monstern;-)) 2.9.08 das Alter wird nicht mehr in Wochen sondern in Monaten gezählt...
Mit 4 Monaten sind die Ds weder Fisch noch Vogel: gross und
schlaksig, noch lange nicht elegant und grazil! Sie sind inmitten des
Haarwechsels, des Zahnwechsels, der Persönlichkeitsentwicklung... Sie kennen
nun zwar die 'Sitten des Hauses' werden aber mit fortschreitendem Alter immer
wieder die Regeln in Frage stellen. Respekt dem Besitzer, der seinem Setterchen
intelligenzmässig etwas voraus ist :-)) denn sonst läuft er Gefahr, von seinem
Hundchen nach allen Regeln der Hundekunst ausgetrickst zu werden. Lernen Sie denken wie ein Hund, dann haben Sie eine kleine
Chance, ihm immer einen kleinen Schritt voraus zu sein... 13.8.08: nicht mehr Welpe - ab jetzt Junghund!
Mit 16 Wochen sind die D's schon aus dem Welpenalter
heraus... Es sind nun Junghunde, welche im Alter von 4-6 Monaten einen weiteren
grossen Wachstumsschub vor sich haben. Wenn auch schon gross, schlaksig und
schnell, sind Knochen und Gelenke der Junghunde noch weich, müssen deshalb vor
übermässigen Belastungen geschont werden. In diesem Alter fressen sie Unmengen (z.B. Fly und Dillan: täglich
450g Trockenfutter) und wachsen in alle Richtungen... (mit 6-7 Monaten ist etwa
85% der Endgrösse schon erreicht!) Der Zahnwechsel hat schon begonnen, wobei
zuerst die Schneidezähne ausfallen und plötzlich grosse Zahnlücken klaffen.
Im Laufe der nächsten paar Wochen und Monate werden die bleibenden Zähne
erscheinen. Es empfiehlt sich, regelmässig aber sanft die Zähne zu
kontrollieren, damit kein zurückbleibender Milchzahn (häufig der Eckzahn)
einem bleibenden den Platz nimmt. Mit 16 Wochen werden die Welpen zu Junghunden, die mit einem
gehörigen (Über-)Mass an Selbstvertrauen die Welt entdecken wollen. Es ist
nicht mehr selbstverständlich, dass Hundchen in der sicheren Umgebung bleibt.
Er lässt sich auch schon mal zwei Mal bitten, wenn gerufen wird... Höchste Zeit, die Abruf-Übungen nochmals zu verstärken und
attraktive Belohnungen für einen rasant befolgten Rückruf bereit zu halten.
Werden Sie für Ihren Junghund unentbehrlich, überraschen Sie ihn damit, dass
Sie plötzlich querfeldein gehen, sich unerwartet verstecken, quer durch den
Wald laufen und sich bei Unaufmerksamkeit hinter jedem zweiten Baum
verstecken... oder einen anderen Weg wählen, als ihr Hund erwartet, plötzlich
mit einem Spielzeug winken, unerwartet eine kleine Aludose Hundefutter öffnen...
der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Pro Spaziergang rufen Sie Ihren Hund ohne Ablenkung 20x zurück
und belohnen ihn praktisch jedes Mal. Er darf auch gleich wieder frei weiter
laufen. So wird das Befolgen Ihres Rückrufs für den Hund zu einer selbstverständlichen
und spontanen Reaktion, die sich für ihn auf alle Fälle lohnt! Wenn Sie
erreichen, dass der Hund ohne nachzudenken auf der Ferse kehrt und zu Ihnen
spurtet, so besteht die Chance, dass er später auch bei Ablenkung spontan auf
Ihren Rückruf reagiert. Versuchen Sie auch, Ihren Hund schon jetzt daran zu gewöhnen,
dass er bei jeder Begegnung mit anderen Hunden, Spaziergängern, Kindern, erst
zu Ihnen zurück kommt, bevor er auf Ihr Zeichen hin wieder frei laufen darf. Die Belohnung bleibt weiterhin enorm wichtig! Es gilt, eine für
den jeweiligen Hund passende Belohnung heraus zu finden. Entgegen der Meinung
der meisten Hundebesitzer, wird Streicheln und Flattieren von den wenigsten
Hunden als eine passende Belohnung angesehen. Ein schmackhaftes Leckerchen oder
ein kurzes Spiel mag die meisten Hunde mehr zu begeistern - oder warum nicht mal
einen Pansenstick unerwartet aus der Tasche zaubern... Trotz all diesen Rückrufübungen wird bei jedem Hund früher
oder später der Tag kommen, an dem er den anderen Hund, die Katze, andere
Leute, etc. plötzlich interessanter findet, als zu Ihnen zurück zu kommen. Spätestens,
wenn dies das erste Mal passiert ist, gehört ihr Junghund für die nächsten
Wochen oder Monate an eine lange Schleppleine, damit Sie jetzt auf eine gewisse
Entfernung einwirken können. Die im ersten Abschnitt aufgeführten Übungen
ohne Leine werden dann in Gebieten ohne Ablenkung weitergeführt, aber zusätzlich
werden jetzt dort, wo mit Ablenkung zu rechnen ist, Abrufübungen an der
Schleppleine eingebaut. Und wenn dies alles nach viel viel Arbeit tönt (ist es
auch!), so lohnt es sich eben doch! Die nächste Entwicklungsphase der Pubertät
steht Ihnen noch bevor und was bis dahin erarbeitet wurde, geht vorübergehend
über Nacht wieder verloren... und muss erneut trainiert werden. Doch das
intensive Training zahlt sich spätestens dann aus, wenn Sie Ihren Hund in allen
Situationen verlässlich zurückrufen können. Und DAS ist es doch, was ein
Hundehalter als das Mindeste von seinem Hund erwartet... (meist ohne zu wissen,
wie viel Arbeit dahinter steckt). Das Interesse an Wild
kann beim Setter schon früh, im Alter von 6-7 Monaten erwachen, häufiger
ist es aber so, dass Wild und die Jagd im Alter von ein bis zwei Jahren
entdeckt werden. Man sagt, dass ein Hund, der bis zum Alter von 2 Jahren nie
Erfahrungen mit Wild (auch Hetzen von Katzen u.ä.) machen kann, auch später in
geringerem Masse gefährdet ist... Jedes Jagderlebnis führt beim Hund zum Ausschütten von Glückshormonen
- da spielt der Erfolg der Jagd keine Rolle! Deshalb ist es sehr wichtig, einen
Hund, der auch nur ein Mal wegen Wild abgehauen ist, keine Wiederholung der Tat
zu ermöglichen. Von nun an darf er nur noch an der Schleppleine Spazieren geführt
werden - bis ein sicherer Stoppruf antrainiert worden ist (siehe das Buch
'Antijagdtraining'). 6.8.08 Achtung vor Schwänen... Naja, da werden die 'Ds' für ihre Intelligenz gelobt... und
kaum dreht man ihnen den Rücken zu, schon stecken sie in Schwierigkeiten...
Dillan war der Auffassung, der Schwan müsse sein Brot mit ihm teilen - er wurde
rasch des Besseren belehrt und mit lautem Flügelschlagen in die Flucht
getrieben... 1. August meist gut überstanden Der Schweizer Nationalfeiertag mit Feuerwerk und Knallerei wäre
für dieses Jahr überstanden. Zum Glück haben die Welpen fast durchwegs ohne
Angst auf den Lärm reagiert. Doch ein Welpe hat seinen Besitzern am 31. Juli
einen gehörigen Schrecken eingejagt, als er bei unerwartet lautem Feuerwerk in
unmittelbarer Nähe Nachts das Weite suchte... Gott sei Dank ist nichts passiert
und der Kleine erschien nach zwei Stunden wieder, als ob nichts gewesen wäre
und wurde von seinen Besitzern dankbar in die Arme geschlossen. Verständlicherweise
wurde er am 1. August nicht mehr von der Leine gelassen... Er scheint sein
Abenteuer schadlos überstanden zu haben, aber dieses Ereignis zeigt auf, dass
an diesem Feiertag sehr grosse Vorsicht angebracht ist. 28.7.08
Feuerwerk... siehe Text unter 'update' Bald ist es soweit und die Welpen erleben ihr erstes 1.
August-Feuerwerk... Bitte den Welpen drinnen behalten und Fenster und Türen
schliessen. Verhalten Sie sich bei besonders lauten Knallern unbeeindruckt und
gelassen, so wird auch Ihr Welpe keinen Grund haben, beunruhigt zu sein. Nur
nicht den Hund in Schutz nehmen und trösten wollen... 19.7.08 Thema: Welpen-Spaziergänge
Das Thema Welpe und
Spazieren ist immer wieder Grund für Verunsicherung. Generell heisst es in den
Welpenspielgruppen, der Welpe solle ‚pro Lebenswoche eine Minute’ Spazieren
geführt werden, dh ein 12 Wochen alter Welpe erhält 12-minütige Spaziergänge.
Grund dafür ist die Angst vor Schädigung der noch weichen Knochen und Gelenke
des wachsenden Tieres. Leider erscheint diese
Empfehlung bei einem Setterwelpen nicht ganz realistisch, und ich bin der
Meinung, ein vernünftiger Mittelweg ist das Richtige. Sicher soll der Welpe
nicht auf lange Märsche mitgenommen werden, aber kleine Spaziergänge mit
spannenden Eindrücken sind für den Welpen ein Muss. Es reicht nicht, nur im
bekannten Garten herum zu spielen - denn da kommt ein Setter-Welpe sehr schnell
auf dumme Gedanken! Der Welpe sollte mit neuen Eindrücken mental gefordert
werden und dies geschieht sowohl daheim mit spannenden Übungen und
Suchspielen, wie auch auf Spaziergängen, wo der Welpe so viele neue
Gerüche und Eindrücke wahrnehmen kann. Ein geistig geistig geforderter Welpe
ist sicher auch daheim ausgeglichener. Ich bin der Meinung, dass Ihr Welpe auf
Ausflügen von zwanzig bis maximal dreissig Minuten mitgenommen werden darf.
Viel Schlaf runden die ideale
Entwicklung ab und es ist wichtig, dass der Hund dann nicht zu Aktivität gedrängt
wird. Viel schlimmer als lockeres
Laufen über 20 Minuten ist für ein Junghund wildes Herumtollen mit anderen
Hunden, v.a. mit älteren und schwereren Artgenossen. Hier gilt es, nach wenigen
Minuten das Spiel abzubrechen und sich selbst mit dem Welpen zu beschäftigen.
Er soll ja auch lernen, dass SIE das Spannendste in seinem Leben sind:-)) Ich wünsche mir als Züchterin natürlich
auch, dass die Gelenke der heranwachsenden Hunde nicht überfordert werden. Es
ist bekannt, dass diverse Einflüsse zu Schäden führen können: zu schnelles
Wachstum durch falsche oder übermässige Fütterung, Überbeanspruchung während
des Wachstums und schliesslich (und eigentlich prioritär) die Veranlagung,
sprich Vererbung. Nun besteht der Hund aber nicht allein aus Gelenken... und wir
wünschen uns einen seelisch ausgeglichenen Hund, der nicht wegen mangelnder
Beschäftigung zu einem hyperaktiven Problemfall werden soll. Ein unterbeschäftigter
Welpe muss viel gemassregelt werden, da er immer wieder Unerwünschtes anstellt
- und dieses Zurechtweisen wiederum stört das so wichtige Vertrauensverhältnis
zwischen Mensch und Hund. Am Ende hat der Hund vielleicht perfekte Gelenke (?),
zeigt aber Verhaltensprobleme, mit denen der Besitzer nicht zurecht kommt. Es
gilt wie so oft, den gesunden Menschenverstand (Hundeverstand?) walten zu
lassen. 13.7.08 - die Zeit läuft... In der kommenden Woche wird die zweite Impfung der Welpen fällig.
Empfehlenswert ist sicher vorgängig eine Wurmkur, denn noch immer wird alles mögliche
und unmögliche gefressen... Achtung auch in den warmen Sommermonaten vor
Zecken, Flöhen und Milben! Das Spot-on Produkt Frontline von Tierarzt kann den
Welpen wenn nötig in diesem Alter verabreicht werden. Bei anderen Mitteln ist
Vorsicht geboten. Fragen Sie bei der Gelegenheit den Tierarzt, ob in Ihrer
Umgebung ein erhöhtes Risiko für Zwingerhusten besteht. Wenn ja, so empfiehlt
sich ein zusätzlicher Schutz durch eine nasale Impfung gegen Zwingerhusten.
Zwingerhusten ist unter Welpen und Junghunde sehr ansteckend und die Erkrankung
ist meist schlimmer als bei erwachsenen Hunden. Gegen Reisekrankheit habe ich gute Erfahrungen mit Ingwer
Tabletten (Powervet) gemacht. Andere haben mit Homöopatie Erfolg. Bei den
meisten Welpen scheint aber das Autofahren kein Problem zu sein. Es lohnt sich
dennoch, öfter mal einen Ausflug mit dem Auto zu unternehmen und mind. 2
Stunden vor einer Autofahrt nicht zu füttern. Nehmen Sie Ihren Welpen auch mit ins Dorf oder in die Stadt,
wo er mit Bus, Bahn oder Tram fahren darf. Wer weiss, ob Sie mal mit dem ÖV in
die Ferien reisen wollen - da ist es gut, wenn ihr Hund dies schon kennt. Haben
Sie eine Gondelbahn in Ihrer Nähe? Auch das ist eine Erfahrung, die der Welpe
schon mal machen darf... Unterführungen? Sind manchmal richtig beängstigend für
einen Welpen. Wohnen Sie abgelegen von Strassen und Verkehr, so sollten Sie erst
recht ihren Welpen allmählich an die vorbeifahrenden Velos, Autos und Lastwagen
gewöhnen. Keine Kinder? Vielleicht darf Ihr Welpe an einem Kinderspielplatz
zuschauen, denn lärmende Kinder sind für den Hund gewöhnungsbedürftig. Hühner,
Kaninchen, Kühe und Schafe, das alles sind Eindrücke die der Welpe jetzt
erleben sollte. Er soll diese Tiere weder besonders beachten noch fürchten. Bitte keine langen Märsche mit Ihrem Welpen unternehmen,
aber ereignisvolle Ausflüge wo er Zeit hat um zu sehen und zu staunen. Denn:
das Leben hat so viel zu bieten! Zitat Renate Jones - aus 'Aggressionsverhalten
bei Hunden' Sobald der Welpe in seinem neuen Heim ist,
obliegt dem Hundehalter die artgerechte Haltung und angemessene Erziehung. Bei
der Erziehung von Welpen kann man verschiedene Bereiche unterscheiden. Erstens müssen
die Regeln für das Zusammenleben in der sozialen Gruppe gelernt werden.
Zweitens müssen Hunde lernen, mit der oft sehr anspruchsvollen Umwelt zurecht
zu kommen. Drittens müssen sie lernen, bestimmte Handlungen auf ein Signal hin,
meist ein Wort, auszuführen. ... 10.7.08 - Freilauf Heute sind die Welpen 11 Wochen alt. Bereits haben sie
mehrfach die Welpenspielgruppe besucht und sich schon ein wenig an die
Gepflogenheiten ihrer neuen Familie gewöhnt.
Spiel und Beschäftigung mit dem Besitzer sind wichtig, damit
eine enge Bindung zwischen den ungleichen Partnern Hund & Mensch entstehen
kann. Diese Bindung ist für alle Belange des Alltags sehr wichtig. Bindung
entsteht beim gemeinsamen Spiel, beim gemeinsamen Bewältigen von
Schwierigkeiten und vor allem bei gemeinsamen Ausflügen. In diesem Alter ist
der Welpe noch komplett auf seinen Menschen angewiesen - doch wird ihm dies nur
bewusst, wenn er auf den Spaziergängen auch frei laufen darf und sich an seinem
Halter orientieren muss. Voraussetzung ist natürlich ein gefahrenloser
Spaziergang! Vom ersten Tag an gilt, dass nicht der Halter seinem Hundchen
nachspringt, sondern das Hundchen seinem Besitzer... Um dies zu erreichen muss
der Mensch attraktiver sein als alles andere in der Umgebung... Wie erreicht man
dies? Indem man häufig mal mit aufmunternden Worten wegspringt und den Welpen für
das Hinterherspringen fürstlich belohnt: mit einem tollen Spiel oder mit feinen
Leckerchen. Verstecken Sie sich auf dem Spaziergang mal unvermittelt hinter
einem Baum, rufen höchsten ein Mal (oder gar nicht) und loben den Welpen, wenn
er den Weg zu Ihnen findet. So lernt der Hund schon früh, sich an Ihnen zu
orientieren. Der Welpe kann Distanzen noch nicht gut einschätzen, deshalb
sollten Sie sich zu Beginn nicht zu weit entfernen. Der Hund sieht unbewegliche
Menschen schlecht, er sieht vor allem die Bewegung und setzt seine Nase ein.
Abrufspiele zwischen verschiedenen Mitgliedern der Familie machen dem Welpen
Spass. Es wäre noch zu früh, die Futterbelohnung weg zu lassen. Die
Hundepfeife ist noch immer ein Versprechen für eine tolle Belohnung. Enttäuschen
Sie Ihren Welpen nicht. Zitat Günther Bloch - aus 'Der Wolf im
Hundepelz': "Ein 'artgerecht' lebender Haushund braucht
zur Befriedigung seiner körperlichen und geistigen Bedürfnisse regelmässigen
Freilauf, Kontakt zu Artgenossen und einen verlässlichen Sozialpartner Mensch,
der ihm einen klaren Handlungsrahmen vorgibt, innerhalb dessen er sich selbständig
verhalten darf."
Der erste wichtige Lernprozess des Welpen in der neuen
Familie betrifft das Erlernen der Beisshemmung. Diese ist nicht angeboren
sondern wird im Spiel und bei Sozialkontakt erlernt. Damit der Welpe die
Beisshemmung bei empfindlichen Wesen wie wir Menschen es sind erlernen kann,
muss viel geübt werden (nicht zehn, zwanzig Mal, sondern über hundert...).
Grobes Zubeissen soll auch von den 'harten' Männern nicht zugelassen werden.
Der Welpe soll erfahren, dass, wenn er mit seinen spitzen Welpenzähnen die Haut
des Menschen berührt, dieser Schmerzschreie ausstösst und nicht mehr
mitspielt. Auch beim Beissen in Kleider ist diese Reaktion angebracht. Das
Ignorieren kann schwierig sein, deshalb empfiehlt es sich, den überdrehten
Welpen auch mal an die Leine zu nehmen und kurz festzumachen, damit er nicht mit
offenem Maul und Krokodilszähnen zur Verfolgung ansetzt. Schimpfen nutzt kaum
sondern führt zu Stress und macht die Sache dadurch eher schlimmer. Eine
Ruhephase sollte eingeschaltet werden, evt. mit einem Kaustick beim Besitzer
(Mensch setzt sich hin, hält einen Büffelhautknochen in den Händen und lässt
den Welpen daran kauen... ) so beruhigt sich der hektisch gewordene Welpe. Meist entstehen diese 'Beisser'-Phasen wenn der Welpe eine
Weile lieb gespielt hat, sich aber in eine Hektik hinein steigert. Die Situation
erinnert an ein übermüdetes, überdrehtes Kind. Manchmal hilft es, den Welpen
in seine Boxe zu tun und innert wenigen Minuten schläft er tief... Und damit
sei der Moment gekommen, wo sich die Besitzer ein Guinness, ein Baileys oder
einfach einen Tullamore Irish Whiskey zur Beruhigung der Nerven gönnen dürfen!
(Zitat 'SCJ') 1.7.08 - die Welpen bei ihren neuen Familien Frech, wild, gelehrig, bissig, lieb, angepasst, übermütig,
unbremsbar, verschmust, selbstsicher, gelassen, intelligent, freudig, zerstörerisch,
allesfressend, 'um-den-Finger-wickelnd'... dies die Rückmeldungen aus
allen Himmelsrichtungen. Von einer Minute auf die andere wurden Haushalte wegen
einem kleinen Setterchen auf den Kopf gestellt und der geordnete Tagesablauf ist
ein Ding der Vergangenheit. Ein kleiner Lichtblick für alle Überrumpelten: mit jedem
Tag und jeder Woche lernt das Hundchen Neues dazu - mit etwas Geschick lernt es
das, was Sie von ihm wünschen... es lernt aber vor allem, was ihm Spass macht.
Und das eine deckt sich nicht immer mit dem anderen! Für Hundchen sollte die
Devise lauten: "Alles, was Frauchen oder Herrchen mit mir unternehmen,
macht Spass." 28.6.08 - 9 1/2 Wochen Das Haus wird Tag für Tag ruhiger, denn die Welpen dürfen
jetzt zu ihren neuen Familien gehen. Deren Leben wird sich schlagartig verändern,
und ich wünschen Ihnen im Umgang mit dem neuen Familienmitglied Gelassenheit,
gute Nerven, Beharrlichkeit und viel Geduld... ...und sollte ein Welpe den Gluggsi (Schluckauf) haben, nur
keine Sorge, das legt sich von alleine! Ich freue mich über Fotos und Rückmeldungen - und viele
Besucher dieser Seite wohl ebenso! Aufgaben des Züchters „Der Züchter soll seinen Welpen ein breites Spektrum an Umweltreizen bieten und den Welpen die Möglichkeit geben, mit diesen selbst fertig zu werden. Dazu gehören auch negative Erfahrungen. Unter den Begriff breites Spektrum fällt z.B. das Heranführen an die verschiedensten Mitglieder der menschlichen Rasse. Für einen Hund liegen Welten zwischen einem Kleinkind, einem agilen Erwachsenen und einem Senior mit Stock. Hier müssen die neuen Besitzer einfach daran denken, dass die Sozialisation mit der 12. Lebenswoche endet und nicht in dem Moment vorbei ist, wo der Hund in sein neues Zuhause kommt. Auch Sie sollten mit Ihrem Hund zB einmal in Bahn oder Bus steigen, ein Einkaufszentrum besuchen oder, wenn Sie keine Kinder haben, den Welpen kontrolliert Kontakt zu Kindern haben lassen.“ zitiert aus 'Hundeverhalten' (Barbara Schöning, Kosmos Verlag)
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